Hallo ihr Lieben,

da wir zuhause oft und gerne russische Speisen zubereiten und diese unglaublich lecker schmecken, hab ich gedacht, dass ich diese euch nicht vorenthalten möchte. Und anfangen möchte ich mit einem unglaublich leckeren Kuchen, der bei uns sogar auf der Hochzeit ein Hit war! Auf Russisch heißt dieser Muravejnik, was übersetzt Ameisenhaufen heißt. Den Namen verdankt er ganz offensichtlich seinem Aussehen. Für manche vielleicht nicht wirklich hübsch, aber auch die letzten Skeptiker würden überzeugt sein, wenn sie den Kuchen erstmal probiert haben. Und hier kommt das Rezept:

Zutaten für den Ameisenhaufen

Teig:

200g Margarine

100ml Milch

1 Ei

Mehl nach Gefühl

Creme:

1,5 Dosen gekochter gezuckerter Kondensmilch (Sguschjonka)

200g Butter

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Zusätzlich:

ca. 1 Glas geschälte Erdnüsse

Schokostreusel

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Margarine, Milch, Ei und Mehl zu einen härteren Teig vermengen. Bei Mehl gehen wir nach Gefühl vor, der Teig muss aber richtig fest sein. Diesen Teig dann in kleinere Portionen aufteilen, ordentlich bemehlen und anschließend durch einen Fleischwolf jagen (bei uns noch ein Original aus Russland)..

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Die langen “Fäden” mit einem Messer in ca. 4-5 cm schneiden, bei uns klappt es ganz gut noch während des Drehens mit dem Fleischwolf… Man kann noch kürzere Fäden abschneiden, aber das ist wirklich zu zeitintensiv… Die Fäden dann auf ein Backblech verteilen und im Ofen bei ca. 200°C für ca. 10-15 min backen.

 

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Die Teigfäden bei 200°C ca. 10-15 min backen. Die sollten nur etwas Farbe bekommen, aber nicht braun werden lassen 😉

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Danach müsst ihr die Ernüsse und die Teigfäden ordentlich miteinander vermischen…

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Jetzt kommt die Creme dran… Dazu die gekochte gezuckerte Kondensmilch mit 200g weicher Butter mit dem Mixer verrühren. Die Masse wird manchen recht flüssig erscheinen, ist aber notwendig um das Ganze zusammen zu rühren…

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Und nun ist es so weit. Holt euch einen großen Teller und schichtet die Masse einfach zu einer Art Hügel und bestreut das Ganze mit Schokostreuseln, die die Ameisen darstellen sollen 😉

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Und nun wünsche ich allen viel Spaß beim Nachbacken und Guten Appettit! Berichtet mal von euren Erfolgen oder ist dieser ausgefallene Kuchen nichts für euch? 🙂

Liebe Grüße

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